Tipps

  • Fahrplan online. Die online-Auskunft der Bahn zeigt alle Verbindungen und viele Preise. In der Grundeinstellung bevorzugt die Software aber schnelle und teure ICE-Verbindungen. Passen Sie die Software deshalb an: Wählen Sie preisgünstige Regionalzüge und IC-Verbindungen als Verkehrsmittel. Oder deaktivieren Sie die Option „schnelle Verbindungen bevorzugen“.
  • Tickets online. Die meisten Tickets gibt es auch im Internet. Nutzen Sie die bequeme Zahlung per Lastschrift. Dafür müssen Sie sich einmal anmelden. Besonders interessant sind die Surf&Rail-Angebote. Die gibt es nur im Internet.
  • Sparpreise. Nutzen Sie die Sparpreise mit 25 oder 50 Prozent Rabatt. Nachteil: Sie müssen sich für eine Zugverbindung entscheiden und spätestens drei Tage vor Reisebeginn buchen. Wenn Sie den Zug verpassen, ist auch die Fahrkarte dahin. Außerdem gibts die Spartickets nur solange der Vorrat reicht. Das Kontingent ist pro Zug begrenzt.
  • Ländertickets. Beachten Sie die Ländertickets der Bahn. Im Internet unter Angebote/Regionale Angebote. Mit einem Länderticket reisen bis zu fünf Personen. Der Online-Fahrplan der Deutschen Bahn berücksichtigt diese Tickets nicht. Die Ländertickets sind oft günstiger als der im Online-Fahrplan genannte Preis.
  • Schönes-Wochenende-Ticket. Nutzen Sie das Wochenend-Ticket für Ausflüge und Reisen. Es gilt – wie die Ländertickets – für bis zu fünf Personen. Bundesweit, in allen Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn (S-Bahn, RB, IRE, RE) und in vielen Verkehrsverbünden und nichtbundeseigenen Eisenbahnen. Preis im Internet und am Automaten: 30 Euro. Im DB ReiseZentrum: 32 Euro.
  • Bahncard. Kaufen Sie eine Bahncard 100 oder Bahncard 50, wenn Sie regelmäßig Bahn fahren. Die Bahncard 25 lohnt sich dagegen für Gelegenheitsfahrer. Beim Kauf einer gemeinsamen Fahrkarte mit einer Bahncard reisen vier Mitfahrer zum halben Preis.
  • Viel sparen. Besonders günstig wird die Bahn für Familien und Kleingruppen durch Kombination von Bahncard 25, Mitfahrer-Rabatt und Sparpreis. Ersparnis für die Mitfahrer: bis 81 Prozent. Nachteil: Die Zahl der Billigtickets ist begrenzt, das Ticket gilt nur für eine Zugverbindung und muss spätestens drei Tage vor Reiseantritt gelöst werden. Ab Dezember gilt der Mitfahrerrabatt nur noch für Sparpreis-Tickets, nicht mehr für den Normalpreis.
  • Hotline. Die Infohotline der Bahn ist teuer. Der Anruf unter 11 8 61 kostet 1,80 Euro pro Minute. Bei Weiterleitung zum ReiseService immerhin noch 0,39 Euro pro Minute. Nutzen Sie die Hotline für Bahncard-Kunden, wenn Sie eine Bahncard haben: 0 180 5 / 34 00 35. Preis: 12 Cent pro Minute.
  • Kostenlos. Fahrplanauskünfte sind bei der Deutschen Bahn kostenlos. Hotline: 0 800 / 1 50 70 90. Rund um die Uhr. Beratung gibt es hier allerdings nicht. Die Fahrplanauskunft arbeitet vollautomatisch: Sie telefonieren mit einem Computer. Verständigungsprobleme sind programmiert.
  • Bahnhof. Kostenlose Beratung gibts am Schalter – neudeutsch: Reisezentrum. Allerdings sind hier einige Tickets teurer. Wenn Sie wissen was Sie wollen, kaufen Sie die Fahrkarte am besten am Automaten.
  • Nachfragen. Gehts vielleicht auch billiger? Diese Frage weckt oft den sportlichen Ehrgeiz des Ticketverkäufers. Fragen Sie nach.
  • Ohne ICE. Der ICE ist auf vielen Strecken kaum schneller als IC- oder Regionalzüge. Fragen Sie nach Verbindungen ohne ICE. Das ist nicht nur billiger, sondern oft auch angenehmer. IC-Wagen bieten oft mehr Abteile und folglich mehr Ruhe als ICE-Großraumwagen.
  • Umwege. Die Fahrt mit schnellen ICE-Zügen zwingt oft zu Umwegen. Umwege kosten Geld. Außerdem müssen Sie dabei oft umsteigen. Fragen Sie nach direkten Verbindungen. Schauen Sie vorher auf die Landkarte.
  • Streckenplan. Hilft bei der Suche nach alternativen Routen. Kein Streckenplan am Bahnhof? Beschweren Sie sich. Der Verkehrsclub Deutschland bietet eine Fahrplankarte an. Preis: 12,80 Euro.
  • Aussicht. ICE-Reisende sehen oft Lärmschutzwände und Tunnel. Nebenstrecken bieten dagegen manche Augenweide.

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