Einige Erfahrungen der Tester: „Wie ein Stück Fleisch”

Beratung beim Fettabsaugen Test

Professor Dr. Spilker, Köln: Wenig einfühlsam stellte er bei der Untersuchung einer Testerin fest: „Sie als Bindegewebsschwächling, da kommt ja eh noch mehr – Oberschenkelstraffung zum Beispiel.“ Und: „Die Beine sehen ja eh aus, als ob sie nicht zu Ihnen gehören würden.“

Dr. Witzel, Berlin: Gefragt nach dem Todesfallrisiko meinte er: „Sie müssen es nicht machen. Sie können ja auch bis an Ihr Lebensende mit Höckernase rumlaufen!“

Dr. Ryssel, Mannheim: Der beratende Arzt war offenbar noch neu in dieser Praxis. Er fragte eine hereinkommende Kollegin: „Nach welcher Methode operieren wir hier eigentlich?“

Dr. Kümpel, München: Die Tester sollten den Aufklärungsbogen unterschreiben, durften aber – auch auf ausdrücklichen Wunsch – keine Kopien davon mitnehmen. Nach Auskunft der Sprechstundenhilfe verunsichern diese Informationen die Patienten nur – ähnlich wie die Beipackzettel von Medikamenten.

Dr. Levy, Garmisch-Partenkirchen: Er nutzte die Beratung, ohne den Tester zu fragen, als Lehrdemonstration: Er erklärte hinzukommenden Kollegen, die nicht einmal vorgestellt wurden, ausführlich die OP-Möglichkeiten – ohne den Klienten in das Gespräch einzubeziehen. Der fühlte sich bei dieser Behandlung mit heruntergelassener Hose „wie ein Stück Fleisch“. Für weitere Fragen zum geplanten Eingriff hatte Dr. Levy dann keine Zeit mehr.

Dr. Hornung, Fürth: Empfiehlt, mit dem Eingriff nicht zu lange zu warten: „Das wird in den Wechseljahren noch viel schlimmer, und dann ist die Haut ganz schlaff.“

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