Erstmals soll nächstes Jahr die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung sinken. Grund: Arbeitnehmer hatten 2009 bundesweit 0,24 Prozent weniger im Portmonee. Die Grenze – nur bis da werden aufs Bruttogehalt Beiträge fällig – sinkt auf 44 550 Euro pro Jahr. Teurer wird es trotzdem: Der Einheitsbeitrag soll von 14,9 auf 15,5 Prozent steigen, für Arbeitnehmer und Firmen je 0,3 Prozentpunkte mehr.

Beispiel: Arbeitnehmer zahlten bisher 7,9 Prozent Beitragssatz, bei einem Gehalt über der Beitragsbemessungsgrenze bisher 296,25 Euro monatlich. Künftig sind es 8,2 Prozent, also 304,43 Euro.

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