Beipackzettel Meldung

Jeder dritte Patient wird durch Packungsbeilagen von Arzneimitteln stark verunsichert. Das ist ein Ergebnis einer Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in Kooperation mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und dem Institut für angewandte Verbraucherforschung (IFAV). Aus Patientensicht besteht großer Änderungsbedarf: 42 Prozent der Verbraucher bewerten die Packungsbeilagen als zu lang, 20 Prozent als wenig verständlich, für 17 Prozent ist die Schriftgröße zu klein. Besser: relevante, konkrete und handlungsorientierte Informationen in einfacher Sprache. Fragen nach der Anwendung, Dosierung und Maßnahmen bei Nebenwirkungen stehen im Mittelpunkt des Verbraucherinteresses.

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