Ab Juli 2011 sollen neue Produktinformationsblätter einheitlich über Finanzprodukte aufklären. Insbesondere soll auch über Kosten und Vertriebsvergütungen in den Beipackzetteln aufgeklärt werden. Banken und Sparkassen haben sich nach Angaben des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) im März auf Standards für die Beipackzettel geeinigt.

In den sogenannten Produktinformationsblättern sollen acht Punkte stehen. Dazu gehören die genaue Beschreibung des jeweiligen Produkts sowie eine Risikoaufklärung. Anhand von Beispielen sollen unterschiedliche Marktentwicklungen veranschaulichen, wie sich die Geldanlage entwickeln kann. Weiter erfährt der Anleger, wann er wieder über sein Geld verfügen kann und wie die Besteuerung für seine Anlage aussieht.

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