Fehlt einem betrieblichen Sport­fest der Charakter einer echten Gemein­schafts­ver­anstaltung, muss die gesetzliche Unfall­versicherung nach einer Verletzung nicht leisten. Das entschied das Bundes­sozialge­richt (Az. B 2 U 12/15). Ein Bank­angestellter hatte sich bei einem betrieblichen Fußball­turnier verletzt. Dies sei kein Arbeits­unfall, urteilten die Richter. Die Einladung habe sich nur an „Fußball­fans und Kicker“, nicht an alle Mitarbeiter des Hauses oder einer Abteilung gerichtet. Auch hätten zum wesentlichen Teil betriebs­fremde Personen teilnehmen können.

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