Behörde warnt Meldung

Die Dichtungen und Heizkissen an solchen und ähnlichen Katalyt-Benzin-Heizungen enthalten gefährliches Asbest.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt: „Katalyt“-Benzinöfen enthalten gefährliches Asbest. Besitzer sollten die Geräte nicht mehr benutzen, sondern sie vorsichtig zur Schadstoffsammelstelle bringen.

Gefährliche Fasern

Behörde warnt Meldung

Die Dichtungen und Heizkissen an solchen und ähnlichen Katalyt-Benzin-Heizungen enthalten gefährliches Asbest.

Die für spezielles Leichtbenzin konstruierten Öfen aus der Oskar Epperlein Metallwarenfabrik aus Magdeburg (OEM) sind nach wie vor beliebt und noch in zahlreichen Haushalten zu finden. Die Dichtungen und die Heizpolster aller OEM-Brenner enthalten jedoch Asbest. Das haben von Gewerbeaufsichtsämtern initiierte Untersuchungen ergeben. Beim Abnehmen des Deckels und vor allem der Reinigung des Heizpolsters gelangen mikroskopisch kleine Asbestfasern in die Luft. Sie können in der Lunge Krebs erzeugen.

Zahlreiche Ebay-Angebote

Allein im vergangenen Jahr stoppten die Behörden bundesweit 440 Ebay-Angebote mit OEM-Öfen. Inzwischen verhindert Ebay solche Angebote von sich aus, berichteten die bayerischen Gewerbeaufsichts-Beamten. Besitzer der gefährlichen Öfen sollten sie nicht mehr benutzen und vorsichtig zur Schadstoffsammelstelle zu bringen. Dabei sollte der Deckel unbedingt geschlossen bleiben. Packen Sie das Gerät für den Transport in einen reißfesten und gut verschlossenen Müllsack. Weisen Sie die Mitarbeiter der Sammelstelle auf die Asbest-Belastung hin.

Frostschutz im Gewächshaus

Zu DDR-Zeiten dienten die Öfen unter anderem als Standheizungen für Autos und zum Frostschutz in Gewächshäusern. Mit einer Tankfüllung gaben die Öfen bis zu 24 Stunden lang Wärme ab. Sie heizten ohne sichtbare Flamme.

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