Kann ein Zahn­arzt eine miss­lungene Implantatbe­hand­lung auch durch eine Nachbehand­lung nicht mehr retten, verliert er seinen Anspruch auf das Honorar, so der Bundes­gerichts­hof (Az. III ZR 294/16). In dem Fall hatte ein Zahn­arzt seiner Patientin acht Implantate fehler­haft einge­setzt. Eine Korrektur ihrer Position war nicht möglich. Das verlangte Honorar von mehr als 34 000 Euro stehe dem Zahn­arzt nicht zu, so die Richter.

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