Behandlungsfehler Meldung

Wer seinen Arzt wegen eines Behandlungsfehlers verklagt, hat meist schlechte Karten. 15.000 Prozesse werden jährlich verhandelt, doch nur zehn Prozent gehen zugunsten des Patienten aus, berichtet der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). Grund ist häufig die Beweislage: Der Patient muss beweisen, dass der Arzt den Fehler verschuldet hat und dass der Fehler die Ursache für das Leiden ist ­ "eine kaum lösbare Aufgabe", kritisiert VZBV-Vorsitzende Professor Dr. Edda Müller. Der Verband fordert deshalb eine Umkehr der Beweislast. Ein Trost: Beim Bundesgerichtshof gibt es in letzter Zeit auch zunehmend Urteile für mehr Patientenrechte.

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