Tipps

Goldene Regel: Bei Antibiotika gilt: So wenig wie nötig und so gezielt wie möglich verordnen.

Reservemittel. Handelt es sich um ein Reserveantibiotikum? Möglichst vermeiden. Fragen Sie Ihren Arzt!

Nicht geeignet bei Infektionen, die überwiegend durch Viren verursacht sind.

Meist nicht notwendig bei akuter Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Halsschmerzen, Schnupfen, Erkältung, akuter Mittelohrentzündung im Kindesalter.

Atemwegsinfektionen. Nur bei bakterieller Infektion ist der Einsatz von Antibiotika erforderlich. Alternativen prüft der Arzt.

Erkältung. Es können gezielt Arzneimittel zur Symptomlinderung eingesetzt werden.

Schnupfen. Therapie mit lokal wirkenden Nasentropfen.

Fieber und Gliederschmerzen. Arzneimittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder Azetylsalizylsäure (ASS nicht bei Kindern!)

können helfen.

Halsschmerzen. Zuckerfreie Lutschbonbons lindern.

Husten. Viel trinken – insbe­sondere wenn die Körpertemperatur erhöht ist. Das Abhusten des Schleims wird erleichtert. Vorsicht: Viel Flüssigkeit aufzunehmen kann bei Patienten mit Herzschwäche gefährlich sein (Atemnot als Folge der Abnahme der Flüssigkeitsausscheidung).

Infos gibt es im Internet unter www.medikamente-im-test.de sowie im Handbuch Medikamente der Stiftung Warentest sowie unter www.wido.de/arz_antibiotika.html

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