Beeren Meldung

Wenn die Himbeere botanisch gesehen auch keine Beere ist, so ist sie vielen doch die liebste – gesund in jedem Fall.

Himbeeren. Sie sind aus botanischer Sicht Sammelsteinfrüchte. Die ersten Himbeeren kann man im Juni ernten. Forschungen zufolge können die darin reichlich enthaltenen Polyphenole womöglich Falten und der Hautalterung durch Sonnenlicht vorbeugen.

Johannisbeeren. Ihren Namen verdanken die sauren Früchte dem Johannistag (24. Juni), der als Start der Erntezeit gilt. Es gibt sie in Rot, Weiß und Schwarz. Die schwarzen Beeren haben am meisten Vitamin C: etwa 180 Milligramm pro 100 Gramm. 40 Beeren decken den Tagesbedarf.

Stachelbeeren. Die ab Anfang Juli reifen, behaarten Beeren enthalten etwa 7 Prozent Zucker – mehr als viele angesichts der typischen Säure meinen. Bei knapp 40 Kilokalorien pro 100 Gramm braucht sich dennoch niemand zurückzuhalten. Wegen des hohen Gehalts an Pektinen (lösliche Ballaststoffe) eignen sich Stachelbeeren ideal zum Marmeladekochen.

Blaubeeren. Heidelbeeren findet man ab Juli reif im Wald. Sie sind reich an rot- bis blaufärbenden Anthocyanen, bei Kulturheidelbeeren stecken diese Farbstoffe aber nur in der Schale. Laborversuche lassen vermuten, dass Anthocyane entzündliche Darm­erkrankungen lindern. Neuen Studien zufolge wirken sie auch enzymhemmend und könnten bei Parkinson und Depressionen helfen. An Ratten wurde nachgewiesen, dass Blaubeeren das Gedächtnis positiv beeinflussen.

Brombeeren. Die im Spätsommer reifen Sammelsteinfrüchte haben viele Verwandte. In Konfitüre wird oft die schwarze Boysenbeere verarbeitet. In Skandinavien wächst die gelbe, herb-saure Moltebeere mit viel Vitamin C.

Tipp: Waschen Sie Beeren immer gründlich. Für Sammler: Das Risiko, sich durch Tierkot an Waldfrüchten mit Eiern des Fuchsbandwurms zu infizieren, ist sehr gering. Wer ganz sicher sein will, kocht die Beeren ab.

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