Bis zu 7 500 Euro für Beerdigungskosten können Erben, Angehörige oder andere rechtlich oder sittlich Verpflichtete als außergewöhnliche Belastung ansetzen. So viel hält die Oberfinanzdirektion Berlin für Zeiträume ab 2003 für angemessen (St 177 - S 2284-1/90).

Abzugsfähig sind nur unmittelbare Beerdigungskosten, beispielsweise für die Grabstätte – Ausgaben für Kleidung also nicht. Die Kosten wirken sich aber steuerlich erst nach Abzug der zumutbaren Belastung von den Ausgaben aus (je nach Familienstand und Einkommen 1 bis 7 Prozent der Einkünfte). Außerdem zählen die Ausgaben beim Finanzamt nur, wenn der Nachlass des Verstorbenen dafür nicht ausreicht.

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