40 000 Euro für ein Begräbnis, das war dem Finanzgericht Köln zu viel. Es akzeptierte bei einem Sohn, der seinen Vater beerdigt und allein für einen Film dazu 2 800 Euro gezahlt hatte, nur 7 500 Euro. Orientierungspunkt war ein Vergleich in test 11/2004: Wir hatten 4 500 Euro Durchschnittskosten ermittelt. Wegen der „gebotenen Großzügigkeit“ sattelte das Gericht noch etwas drauf (Az. 12 K 784/09).

Tipp: Steuerlich anerkannt werden nur angemessene Kosten, die können auch niedriger liegen. Es müssen notwendige Posten sein, die direkt zur Bestattung zählen, etwa Grab und Grabmal, nicht Traueressen und -kleidung. Bedingung ist, dass das Erbe dafür nicht reicht.

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