Die Finanzierung der Altersvorsorge für Beamte wird neu geregelt. Nach dem Willen der Bundesregierung soll für alle ab 2007 vom Bund eingestellten Beamten, Richter und Berufssoldaten ein Versorgungsfonds angelegt werden. In diesen von der Deutschen Bundesbank geführten Fonds soll der Bund aus eigenen Mitteln Beiträge in Höhe von rund 25 Prozent der Dienstbezüge abführen.

Bisher wird für die Pensionen kein Geld zurückgelegt, sie werden aus laufenden Steuereinnahmen finanziert. Das kostet allein in diesem Jahr rund 8,5 Milliarden Euro. Das System verleitet dazu, Beamte einzustellen, da die Kosten für ihre Pensionen erst Jahrzehnte später anfallen. Für Angestellte werden dagegen sofort Rentenbeiträge fällig.

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