Beamer Test

Ein großes Bild für kleines Geld – das wünschen sich Millionen Sport­fans. Kein Wunder: Ab 10. Juni steigt in Frank­reich die Fußball-EM, im August folgen die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Wer den Sport­sommer nicht allein genießen will, lädt Freunde oder Nach­barn ein und projiziert das Fernseh­bild mit einem Beamer auf eine (Lein-)Wand. Von den 18 Projektoren im Test schneiden 7 gut ab. Der güns­tigste Gute kostet rund 600 Euro, der Testsieger deutlich mehr.

Kompletten Artikel freischalten

TestBeamertest 06/2016
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 7 Seiten).

Neue Regeln, neue Techniken

Mit Golf und Rugby kehren zwei Sport­arten ins olympische Programm zurück. Bei der Fußball-EM feiert die Torlinientechnik Premiere. Spektakulärer sind die Neuerungen bei den Beamern: Vier der Modelle sind sogenannte Kurz­distanz­projektoren. Sie stehen etwa einen Meter vor der Projektions­fläche. Einer der Kurz­distanz­projektoren erzeugt sogar aus nur 16 Zenti­metern Abstand ein Bild mit 1,72 Metern Diagonale. Dafür brauchten Beamer bislang rund zwei Meter Abstand. Der Projektor steht in etwa da, wo sonst ein Fernseher steht. Ein weiteres Novum: Jeweils zwei Projektoren für lange und kurze Distanz nutzen keine herkömm­liche Hoch­druck­lampe, sondern Leucht­dioden (LED). Damit arbeiten sie leise und spar­sam, bleiben vergleichs­weise kühl – liefern jedoch nur eine geringe Helligkeit. Die Spitzenplätze im Test machen die Modelle mit Hoch­druck­lampe unter sich aus.

Tipp: Sie wollen keinen Beamer – sondern lieber einen neuen Fernseher? Unser Produktfinder Fernseher auf test.de bietet Ihnen Test­ergeb­nisse für über 850 Geräte.

Der Test im Video

Schräge Bilder

Während sich im Wohn­zimmer alle 18 Kandidaten wacker schlagen, leuchten nur 12 auch im Freien hell genug. Weitere Unterschiede zeigen sich bei schräger Projektion, wenn der Nutzer den Beamer mittels verstell­barer Füße oder eines vorn unterge­legten Buches nach oben kippt. Folge ist ein verzerrtes Bild, das drei Modelle aus dem Test­feld mittels einer verschieb­baren Projektions­linse sehr gut korrigieren. Andere Beamer ziehen das Bild bei schräger Projektion elektronisch zurecht. Darunter leidet die Bild­qualität schon etwas. Die Kurz­distanz­projektoren von zwei Beamern korrigieren sogar nur minimale Kipp­winkel – und kassieren in diesem Punkt ein Mangelhaft.

Große Unterschiede beim Strom­verbrauch

Neben dem Kauf­preis schlägt der Energieverbrauch zu Buche. Bei vier Stunden Fernseh­konsum am Tag und einem Strom­preis von 28 Cent pro Kilowatt­stunde zahlen Nutzer des Acer V7500 im Jahr 114 Euro. Damit über­steigen die Energiekosten bereits nach sieben Jahren den Kauf­preis. Folge: Trotz der besten Bild­qualität im Test landet der Acer nur im Mittel­feld. Bei anderen Modellen erreichen die Strom­kosten erst nach 50 Jahren die Höhe des Kauf­preises. LED-Beamer punkten mit lang­lebigen Lampen. Laut Anbieter halten sie 30 000 Stunden, ein Wechsel ist nicht vorgesehen. Dagegen fallen Hoch­druck­lampen nach ein paar tausend Betriebs­stunden aus und kosten zwischen 87 Euro (Epson) und 220 Euro (Viewsonic).

Sound­bar verbessert den Klang

Alle Beamer besitzen integrierte Laut­sprecher. Wer im Wohn­zimmer besseren Klang will, setzt auf eine Sound­bar oder eine HiFi- beziehungs­weise Heim­kino­anlage. Im Garten wird es mit dem guten Ton schwieriger. Beamer mit Audio­ausgang schi­cken den Ton zum Beispiel zu aktiven PC-Laut­sprechern. Dank integrierter Stereo­laut­sprecher und Subwoofer verbreitet zumindest eines der getesteten Geräte ein biss­chen Stadionatmo­sphäre.

Diese Fragen beant­wortet der test-Artikel

  • Wie gut ist das Bild bei Kurz­distanz­projektoren?
  • Was eignet sich am besten als Projektions­hintergrund?
  • Wie hell muss ein Beamer sein?
  • Wie kommt das Bild in den Beamer?
  • Was nutzt ein hoher Kontrast?
  • Woher kommt der Ton zum Bild?
  • Welche Beamer verbreiten Stadionatmo­sphäre?

Jetzt freischalten

TestBeamertest 06/2016
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 7 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 9 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 71 Nutzer finden das hilfreich.