Auf den Hinweis „notar­geprüftes Vertrags­muster“ sollten Käufer schlüssel­fertiger Immobilien nicht vertrauen. „Dieser Begriff ist nichts­sagend“, warnt Holger Freitag, Rechts­anwalt beim Verband Privater Bauherren. So ein Vertrag schützt nicht vor Ärger mit der Baufirma.

Häufige Mängel: In der Bau- und Leistungs­beschreibung steht nicht konkret, welche Teile oder Materialien verbaut werden. Später wundert sich der Bauherr, wenn sich der Verkaufs­prospekt und die einge­bauten Teile unterscheiden. Im Vertrag sollte auch stehen, dass die Baufirma Unterlagen heraus­geben muss, falls etwa die staatliche KfW-Bank sie zur Nach­prüfung verlangt.

Tipp: Unter­schreiben Sie keinen Vertrag, bevor ihn ein Berater gesehen hat. Beratung bieten etwa die Verbraucherzentralen und Vereine für Bauherren an.

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