Der Verein „wohnen im eigentum“ warnt Bauherren davor, sich im Bauvertrag zur Vorlage einer teuren und überflüssigen Bankbürgschaft zu verpflichten.

Solche Bankbürgschaften verlangen Bau­firmen als Nachweis dafür, dass der Kunde das Haus bezahlen kann. Oft ist die Forderung nach der Bürgschaft im Kleingedruckten des Bau- oder Kaufvertrags versteckt.

Wer sich darauf einlässt oder die Klausel übersieht, muss 1 bis 3 Prozent der verbürgten Kreditsumme an seine Bank zahlen. Das ist nicht nur teuer, sondern auch überflüssig. Denn als Nachweis für die Zahlungsfähigkeit des Kunden reicht auch eine form- und kostenlose Finanzierungsbestätigung der Bank – oder einfach die Vorlage des Darlehensvertrags.

Der Verein rät deshalb, hartnäckig zu verhandeln und entsprechende Vertragsklauseln zu streichen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 451 Nutzer finden das hilfreich.