Nur 3 von 100 Zahlungs­plänen in Bauverträgen sind für den Bauherrn akzeptabel. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Bauforschung Hannover, das im Auftrag des Bauherren-Schutz­bundes 100 Verträge zu privaten Bauvorhaben aus den Jahren 2012 und 2013 untersucht hat.

Im Ideal­fall bezahlt der Bauherr Zug um Zug nur das, was das Bauunternehmen fertiggestellt hat. Doch in fast einem Drittel der Verträge verlangten die Bauunternehmen Vorkasse, die erste Rate oft schon nach Vertrag­schluss. In 69 Prozent der Fälle war mindestens eine Abschlags­zahlung zu hoch. In mehr als der Hälfte der Zahlungs­pläne war unklar, welche Leistung bezahlt werden soll.

Die Schluss­rate, die der Bauherr erst zahlen muss, wenn das Haus fertig und im Wesentlichen mängelfrei ist, war dagegen meist zu nied­rig.

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