Unfall­versicherung: Schutz für alle privaten Helfer auf dem Bau

Gesetzlicher Schutz. Helfen Freunde beim Bau mit, muss der Bauherr diese bei der regional zuständigen Bauberufs­genossenschaft, dem Träger der gesetzlichen Unfall­versicherung, anmelden. Dies muss spätestens eine Woche nach Baubeginn passieren (www.bgbau.de). Geschieht das nicht, sind die Helfer zwar trotzdem versichert, doch dem Bauherrn droht ein Bußgeld bis zu 2 500 Euro. Der Schutz kostet je nach Genossenschaft rund 2 Euro pro Arbeits­stunde.

Lücke. Nicht gesetzlich versichert sind die Bauherren selbst und ihre Ehepartner. Sie können sich freiwil­lig über die Bauberufs­genossenschaft versichern: Pro Person kostet das rund 460 Euro im Monat.

Private Unfall­versicherung. Güns­tiger können sich Bauherren mit einer privaten Unfall­versicherung zusätzlich versichern. Guten Versicherungs­schutz gibt es für Frauen und Männer schon ab rund 100 Euro im Jahr. Auch für Bauhelfer ist eine private Unfall­versicherung sinn­voll. Denn die Leistungen aus der gesetzlichen Unfall­versicherung sind begrenzt.

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