Tipps

  • Vorteil. Riester-Bausparverträge lohnen sich für Sie, wenn Sie mittel- oder langfristig in eigene vier Wände ziehen wollen. Sie sind wegen der staatlichen Förderung für den Bau oder Kauf selbstgenutzter Immobilien besser geeignet als ungeförderte Verträge. Aber Achtung: Wenn Sie sich später doch anders entscheiden und keine eigene Immobilie beziehen, schneiden Sie mit Riester-Bausparvertrag schlechter ab als mit einem Riester-Banksparplan.
  • Testsieger. Lassen Sie sich von günstigen Bausparkassen aus dem Test ein persönliches Angebot erstellen, zum Beispiel von Alte Leipziger, Huk Coburg und – ab 50 000 Euro Bausparsumme ­– auch von Wüstenrot.
  • Plan. Lassen Sie sich einen Spar- und Tilgungsplan inklusive Riester-Zulagen erstellen. Achten Sie darauf, dass der Vertrag etwa zu der Zeit zugeteilt wird, zu der Sie bauen oder kaufen wollen.
  • Alternative. Wenn Sie nur vage Eigenheimpläne haben, ist ein Riester-Banksparplan meist die bessere Wahl. Ein guter Sparplan bringt auch dann ordentliche Zinsen, wenn Sie später nicht bauen oder eine Immobilie kaufen.
  • Stichtag. Wenn Sie sich für einen Riester-Bausparvertrag entschieden haben: Schließen Sie ihn noch in diesem Jahr ab und zahlen Sie möglichst den geförderten Höchstbetrag ein. Damit sichern Sie sich für 2009 noch die volle Riester-Förderung. Gefördert werden maximal 2 100 Euro inklusive der Riester-Zulagen.
  • Zulagen. Beantragen Sie Zulagen nur für die Sparphase. Meist benötigen Sie außer dem Bauspardarlehen noch zusätzlichen Bankkredit. Für diesen können Sie die Riester-Förderung voll ausschöpfen, den Kredit schneller tilgen und so mehr Zinsen sparen.

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