Tipps

  • Vorsparen. Ein Bausparvertrag ist gut geeignet, wenn Sie mittel- bis langfristig für ein Eigenheim, eine Eigentumswohnung oder eine Hausmodernisierung sparen wollen. Dagegen lohnt sich ein Bausparvertrag meist nicht, wenn Sie sofort bauen oder eine Immobilie kaufen wollen.
  • Teilfinanzierung. Die Monatsrate, die Sie für ein Bauspardarlehen zahlen müssen, ist trotz niedriger Zinsen relativ hoch, weil Sie das Darlehen in relativ kurzer Zeit von meist sieben bis elf Jahren tilgen müssen. Deshalb eignet sich ein Bausparvertrag normalerweise nur für einen Teil der Finanzierung, in der Regel maximal 40 Prozent der Baukosten oder des Kaufpreises. Hohe Bausparsummen sollten Sie außerdem nur abschließen, wenn Sie fest vorhaben, Ihre Eigenheimpläne zu verwirklichen.
  • Tarife. Für Sparer, die in einigen Jahren ein ­Eigenheim bauen oder kaufen wollen, ist derzeit der Tarif F 40 der Signal Iduna am besten. Er lag in allen fünf Modellfällen jeweils auf Platz eins.
  • Sparplan. Lassen Sie sich zu jedem Angebot einen Spar- und Tilgungsplan erstellen. Daraus müssen die Laufzeit bis zur ­Zuteilung, das Guthaben zu diesem Zeitpunkt sowie die Höhe, die Laufzeit und die Monatsrate des Bauspardarlehens hervorgehen. Achten Sie darauf, dass der Bausparvertrag ungefähr zum gewünschten Termin zugeteilt wird.
  • Startvertrag. Fangen Sie mit einer ­kleinen Bausparsumme an, wenn Sie unsicher sind, ob und wann Sie bauen oder kaufen werden. Dadurch zahlen Sie anfangs nur eine geringe Abschlussgebühr. Die Bausparsumme können Sie später immer noch erhöhen.
  • Vermögensbildung. Wenn Sie in erster Linie Vermögen bilden wollen und auf eine Bauspardarlehen verzichten, bieten derzeit die Alte Leipziger (Tarif easy plus) und die Quelle Bausparkasse (Q16) die besten Verträge. Im Vergleich zu günstigen Banksparplänen lohnen sie sich aber nur, wenn Sie Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie erhalten.

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