Bausparkassen dürfen von ihren Kunden eine Abschlussgebühr verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. XI ZR 3/10). Mit der Abschlussgebühr von 1,0 oder 1,6 Prozent der Bausparsumme finanzieren die Bausparkassen den Vertrieb neuer Verträge.

Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Gebühr nicht nur dem Gewinninteresse der Bausparkassen diene, sondern auch den Bausparern nutze. Eine frühe Zuteilung der Bausparsumme sei nur möglich, wenn ständig neue Kunden gewonnen werden, die Sparbeiträge leisten.

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