Teilkredit mit variablem Zins

Ein Darlehen mit variablem Zins ist besonders flexibel, aber auch mit Risiken verbunden.

Für Kreditnehmer, die besonders flexibel bleiben wollen, bieten Banken Darlehen mit variablem Zinssatz an. Solche Darlehen lassen sich jederzeit mit einer Frist von drei Monaten ganz oder teilweise kündigen. Sondertilgungen sind daher kurzfristig in beliebiger Höhe möglich. Doch diese Freiheit hat ihren Preis: Die Bank kann den Zinssatz und damit die Kreditrate jederzeit ändern – bei steigenden Kapitalmarktzinsen auch erhöhen. Der Kreditnehmer muss also damit rechnen, dass die Finanzierung deutlich teurer werden kann als geplant.

Darüber hinaus sind variable Darlehen derzeit bei vielen Banken teurer als Kredite mit zehn Jahren Zinsbindung. Und kaum eine Bank gibt einen verbindlichen und objektiven Maßstab für die künftigen Zinsänderungen an.

Trotz dieser Nachteile kann ein variables Darlehen als Teil der Gesamtfinanzierung eine sinnvolle Alternative zu einem Festzinsdarlehen mit Sondertilgungsrecht sein. Den Großteil des Geldbedarfs finanziert der Kreditnehmer dann mit einem Kredit mit 10 oder 15 Jahren Zinsbindung. Über den kleineren Teil schließt er einen Kredit mit einem variablen Zins ab, um Zusatzeinnahmen jederzeit zur Tilgung einsetzen zu können.

Diese Variante ist grundsätzlich bei jeder Bank möglich. Sie bietet sich an, wenn mit der Bank die gewünschten Sondertilgungen für ein Festzinsdarlehen nicht oder nur gegen hohen Zinsaufschlag vereinbart werden können.

Ein günstiges Angebot kommt zum Beispiel von interhyp. Die Vermittlungsgesellschaft bietet eine Finanzierung an, die ein Darlehen mit bis zu 20 Jahren Zinsbindung mit einem variablen Darlehen von maximal 25 Prozent der Gesamtfinanzierung kombiniert.

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