Tipps

  • Ratenwechsel. Achten Sie auf eine präzise Formulierung Ihres Rechts zum Ratenwechsel und für Sondertilgungen. Mündliche Zusagen reichen nicht aus.
  • Aufpreis. Bezahlen Sie nicht zu viel für die zusätzliche Flexibilität. Die Zinsen sollten nicht viel höher sein als die für Darlehen mit jährlichem Sondertilgungsrecht von 5 bis 10 Prozent der Kreditsumme. Solche Kredite sind nicht ganz so flexibel, bieten aber trotzdem noch einen großen Spielraum.
  • Eigenkapital. Setzen Sie bis auf eine ­Sicherheitsreserve von drei bis sechs Monatsgehältern so viel Eigenkapital ein wie möglich.
  • Kreditbedarf. Ermitteln Sie sorgfältig, wie viel Kredit Sie benötigen. Vergessen Sie nicht die Nebenkosten für Maklerprovision, Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren.
  • Tilgung. In der aktuellen Niedrigzinsphase reicht eine Anfangstilgung von nur ein Prozent nicht für einen vernünftigen Schuldenabbau aus. Sie sollten mindestens zwei Prozent tilgen oder in der Lage sein, Sondertilgungen zu leisten.
  • Finanzierungsplan. Lassen Sie sich von der Bank oder Bausparkasse für jedes Angebot einen Finanzierungsplan bis zur vollständigen Entschuldung aufstellen. Bestehen Sie darauf, dass die Bank im Finanzierungsplan für die Zeit nach Ablauf der Zinsbindung einen Zinssatz von sieben bis acht Prozent ansetzt. Im langjährigen Durchschnitt bewegt sich der Zinssatz für Baugeld in diesem Bereich.

Dieser Artikel ist hilfreich. 766 Nutzer finden das hilfreich.