Bauherrenhaft­pflicht, Bauleistungs­versicherung

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Bauherrenhaft­pflicht, Bauleistungs­versicherung

  • Testergebnisse für 34 Bauherren-Haft­pflicht­ver­sicherung für Pri­vatleute 05/2017 Anzeigen
  • Testergebnisse für 21 Bau­leis­tungs­ver­sicherung 05/2017 Anzeigen
Inhalt

Bedarf. Eine Bauherren-Haft­pflicht­versicherung brauchen Bauherren unbe­dingt. Eine Bauleistungs­versicherung ist nicht unbe­dingt notwendig, aber sehr zu empfehlen.

Privathaft­pflicht. Bei kleineren Bauvorhaben reicht in der Regel Ihre Privathaft­pflicht­police. Bis 50 000 Euro Bausumme ist der Bauherren-Haft­pflicht­schutz meist mit drin. Vereinzelt sind auch größere Bauvorhaben mitversichert, selten sogar ohne Begrenzung der Bausumme. Schauen Sie in die Bedingungen Ihrer Privathaft­pflicht­police.

Bauherrenhaft­pflicht. Die güns­tigste Bauherren-Haft­pflicht­versicherung im Test mit allen wichtigen Leistungen für ein 250 000 Euro teures Massiv­haus bietet die Württem­bergische. Die Police kostet 83 Euro. Für 6 Euro mehr gibts den Schutz mit Erweiterungen bei Eigen­leistungen bei der Gothaer.

Grund­stück. Schließen Sie die Bauherren-Haft­pflicht­versicherung bereits beim Grundstücks­kauf ab, wenn Sie bald bauen wollen. Dann ist das unbe­baute Grund­stück schon vor Baubeginn mitversichert. Beachten Sie: Ihr Bau muss recht­zeitig fertig werden. Meist sind zwei Jahre Zeit. Sie müssen sonst eine Verlängerung beantragen.

Eigen­leistung. Wenn Sie selbst oder private Helfer beim Bau mit anpacken, muss Ihre Haft­pflicht­versicherung Eigen­leistungen in ausreichendem Umfang einschließen. Wichtig: Sie sollte vor allem auch Regress­ansprüche der Berufs­genossenschaft ausgleichen. Sonst stehen Bauherren indirekt doch für oft teure Schäden gerade.

Bauleistungs­versicherung. Die güns­tigsten Bauleistungs­versicherungen für 250 000-Euro-Projekte im Test haben WGV (250 Euro), Grund­eigentum (298 Euro) und Mann­heimer (312 Euro).

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32 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Profilbild Stiftung_Warentest am 06.04.2021 um 18:20 Uhr
Definition Bausumme

@paulpanterWÜ: Nicht alle Versicherer definieren die Bausumme gleich. Wir haben nicht untersucht, welche Versicherer die Kosten für die Leistungen von Architekten, Ingenieuren und Behörden dazu zählen oder ausschließen. Bitte fragen Sie vor dem Abschluss konkret beim Versicherer nach, was zur Bausumme gehört. (maa)

paulpanterWÜ am 01.04.2021 um 16:48 Uhr
Bausumme = Kosten gem. DIN 276 - 2006 ??

Es wird bei der Bauleistungsversicherung der Beitrag nach der Bausumme berechnet.
Handelt es sich hierbei um die Kostenschätzung gem. DIN 276-2006 oder um reine Erstellungskosten/Baukosten?
Die Frage ist insoweit von Bedeutung, da die Kostenschätzung der DIN auch die Nebenkosten der Kostengruppe 700 (Architektenhonorare etc.) enthalten sind. Diese betragen gerne mal rd. 20 %.
Vielen Dank

Profilbild Stiftung_Warentest am 09.11.2020 um 10:19 Uhr
Was für eine Art von Vandalismus ist versichert?

@beatit: Vandalismus ist eine vorsätzliche Beschädigung des Gebäudes oder des Baugrundstücks durch Dritte. Wir haben uns mit den (sicher vielfältigen) Möglichkeiten denkbarer Beschädigungen bei der Untersuchung nicht im Einzelnen befasst. Insofern müssten Sie bitte beim Versicherer nachfragen, welche Schäden genau durch die Bedingungen abgedeckt sind. (PH)

beatit am 07.11.2020 um 17:27 Uhr
Was für eine Art von Vandalismis ist versichert?

Mich würde es sehr interessieren, welche Art von Vandalismus bei einer Bauleistungsversicherung mitversichert ist. Bei unseren Nachbarn wurde das Schnurgerüst nach der Absteckung zerstört. Somit muss durch den Vermesser das Schnurgerüst erneut abgesteckt werden. Wäre diese Art von Vandalismus durch die Bauleistungsversicherung abgesichert bzw. wenn nicht, gibt es eine Versicherung, die solche Schäden absichern würde? Vielen Dank!

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.05.2020 um 14:21 Uhr
Doppelhaus = 2 x alle Versicherungen?

@OrSz80: Die entscheidende Frage ist: Wer ist Bauherr? Das kommt darauf an, wer mit wem die Bauverträge abgeschlossen hat. Die Regel dürfte sein: Jeder ist für seine Doppelhaushälfte der Bauherr und muss sich dann selbst um sein Haftpflichtrisiko kümmern. Es aber auch denkbar und ohne Weiteres zulässig, sich für den Bau eines Doppelhauses zusammenzutun und den Bau gemeinsam in Auftrag zu geben. Es gibt dann nur einen Bauvertrag, indem die beiden Bauherren gemeinsam das Bauunternehmen beauftragen. (dda)