Bauherrenhaft­pflicht, Bauleistungs­versicherung: Gut und günstig versichert in der Bauphase

Unfall­versicherung: Schutz für private Helfer auf dem Bau

Gesetzlicher Schutz. Helfen Freunde beim Bau mit, muss der Bauherr diese bei der regional zuständigen Bauberufs­genossenschaft anmelden. Dies muss spätestens eine Woche nach Baubeginn passieren. Geschieht das nicht, sind die Helfer zwar trotzdem versichert, doch dem Bauherrn droht ein Bußgeld von bis zu 2 500 Euro.

Beiträge. Der Schutz kostet in West­deutsch­land 1,40 Euro pro Arbeits­stunde und in Ostdeutsch­land 1,21 Euro, mindestens allerdings 100 Euro. Ob die Helfer für die Arbeit Geld bekommen, spielt keine Rolle. Kleine Gefäl­ligkeiten sind nicht versichert und auch nicht melde­pflichtig.

Lücke. Nicht gesetzlich versichert sind die Bauherren selbst und ihre Ehepartner. Sie können sich freiwil­lig über die Bauberufs­genossenschaft versichern. Das kostet rund 350 Euro im Monat.

Private Unfall­versicherung. Bauherren können sich mit einer privaten Unfall­versicherung zusätzlich versichern. Guten Versicherungs­schutz gibt es schon ab rund 100 Euro im Jahr. Auch für Bauhelfer ist eine private Unfall­versicherung sinn­voll. Die Leistungen aus der gesetzlichen Unfall­versicherung sind begrenzt. Eine zusätzliche Entschädigung ist oft nötig, um Lücken im Schutz auszugleichen. Die besten privaten Policen zeigt unser Test Private Unfallversicherung, Finanztest 10/2015

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