Baugeld Meldung

Angebote für Baugeld sind jetzt so attraktiv, dass sich eine Umschuldung lohnen kann.

Wer derzeit 7 oder 8 Prozent Effektivzins für sein Hypothekendarlehen zahlt, schaut neidisch auf die Konditionen mancher Bank: Da gibt es zehnjährige Zinsfestschreibungen schon für unter 5 Prozent.

Doch die Umschuldung eines bestehenden Kredits in einen günstigeren ist nicht ganz einfach. Bei einer Finanztest-Stichprobe lehnte etwa jede zweite Bank dies ab. Die anderen verlangten eine Vorfälligkeitszahlung als Entschädigung dafür, dass ihr die höheren Zinseinnahmen aus dem Altkredit entgehen. Und das ist das Hauptproblem: Manche Institute gehen bei der Berechnung der Vorfälligkeit abenteuerliche Wege. 10 von 18 Banken lagen in der Finanztest-Stichprobe zu hoch. Unsere Computeranalyse „Vorfälligkeit“ ermittelt, ob alles korrekt war.

Tipp: Es ist in Ordnung, wenn das Institut seinen entgangenen Gewinn bei Kunden in Rechnung stellt, die ihr Haus verkaufen und aus der Finanzierung aussteigen. Doch wer umschuldet, bleibt ja Kunde, sodass der Gewinn zweimal anfällt – für den alten und für den neuen Kredit. Die Bank sollte daher etwa 0,5 bis 0,6 Prozentpunkte von der Entschädigung abziehen. Kunden haben darauf zwar keinen Rechtsanspruch, doch hier eröffnet sich Verhandlungsspielraum.

Ob sich die Sache lohnt, erfahren Sie mit unserer Analyse „Umschuldung“. (Dieser Service wurde eingestellt.) Wir prüfen das Angebot Ihrer Bank, vergleichen es mit einem Forward-Darlehen und senden Ihnen aktuelle Konditionen. Dazu berechnen wir den „kritischen Zins“, der zeigt, wie hoch die Zinsen künftig steigen müssen, damit sich die Umschuldung für Sie lohnt. Dafür brauchen wir eine Kopie des Umschuldungsangebotes Ihrer Bank.

Wer prüfen will, ob die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung korrekt ist, dem bieten wir die Computeranalyse „Vorfälligkeitsentschädigung“.

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