Genug Eigen­kapital? Wir zeigen, wie Sie einen Teil in Fonds anlegen.

Immobilien­kredite gibt es derzeit schon ab Zins­sätzen unter 1 Prozent. Lohnt es sich da über­haupt noch, möglichst viel Eigen­kapital für die eigenen vier Wände einzusetzen? Tatsäch­lich kann die Finanzierung viele tausend Euro güns­tiger werden, wenn Käufer einen Teil ihrer Mittel nicht in die Immobilie, sondern in Aktienfonds anlegen. Eine Garantie gibt es aber nicht, ein Risiko ist immer dabei. Das zeigt eine aktuelle Unter­suchung der Stiftung Warentest.

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SpecialBaufinanzierungFinanztest 12/2020
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Fonds­anlage statt Einkapital

In der aktuellen Nied­rigzins­phase ist es für Immobilienkäufer verlockend, nur einen Teil des Eigen­kapitals für die eigenen vier Wände einzusetzen und den Rest in Aktienfonds anzu­legen. Wenn die Fonds­anteile bis zum Ende der Zins­bindung mehr Rendite bringen, als der Kredit an Zinsen kostet, würde diese Strategie aufgehen.

Finanzieren mit Aktienfonds – das bietet unser Test

Aktuelle Zins­konditionen. Unsere Tabelle zeigt beispielhaft Zins­sätze mehrerer Banken für ein Darlehen zum Kauf einer 400 000 Euro teuren Wohnung in Berlin

Finanzierungs­vergleich. Zwei Beispiel­rechnungen zeigen, wie die Chancen und Risiken einer Baufinanzierung mit Aktienfonds von der Höhe des Eigen­kapitals abhängen.

Hintergrund und Tipps. Die Finanztest-Experten erläutern, für wen es sich lohnen kann, die Immobilien­finanzierung mit einer Anlage in Fonds zu kombinieren − und welche Risiken damit verbunden sind. Wir sagen, welches Eigen­kapital Sie mindestens einsetzen sollten, warum eine lange Zins­bindung für eine Fonds­finanzierung besonders wichtig ist und und welche Fonds am besten geeignet sind.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 12/2020.

Fonds­renditen höher als aktuelle Bauzinsen

Die Chancen dafür stehen gut. Mit dem Kauf eines ETF auf den globalen Aktien­index MSCI World in den Jahren 1970 bis 2000 hätten Anleger bei 20 Jahren Anlagedauer im Schnitt mehr als 8 Prozent Rendite erzielt. Selbst im schlechtesten Fall waren es noch 2,5 Prozent. Das ist deutlich mehr, als ein Baudarlehen heute kostet.

Keine Rendite­garantie

Gute Renditen in der Vergangenheit sind allerdings keine Garantie für die Zukunft. Außerdem zahlen Haus- und Wohnungs­käufer für ihr Darlehen oft einen höheren Zins­satz, wenn sie einen Teil ihres Geldes in Fonds statt in ihre Immobilie stecken. Das muss beim Vergleich berück­sichtigt werden. Und in jedem Fall tauschen Kreditnehmer ein Stück Planungs­sicherheit gegen Chancen und Risiken an der Börse.

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