Batterien Test

Markenbatterien kosten oft ein Vielfaches von No-Name-Produkten. Die Qualität der 26 getesteten Batterien unterscheidet sich dagegen vergleichs­weise wenig. Ausnahme: Energizer Ultimate Lithium. Sie strotzt geradezu vor Energie und errang mit Abstand den Testsieg. test.de sagt, wie sich beim Batteriekauf viel Geld sparen lässt.

Batterien 01/2010 - Lithium

  • Conrad / energy Lithium Hauptbild Conrad / energy Lithium
  • Energizer Ultimate Lithium Hauptbild Energizer Ultimate Lithium
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Batterien 01/2010 - Alkaline

  • Aldi (Nord) / Top Craft Ultra Alkaline Hauptbild Aldi (Nord) / Top Craft Ultra Alkaline
  • Aldi (Süd) / Activ EnergySuper Alkaline Hauptbild Aldi (Süd) / Activ EnergySuper Alkaline
  • Camelion Ultra Alkaline Hauptbild Camelion Ultra Alkaline
  • Conrad / energy Alkaline Hauptbild Conrad / energy Alkaline
  • Daimon Alkaline Hauptbild Daimon Alkaline
  • dm / Profissimo Hi-Tech Hauptbild dm / Profissimo Hi-Tech
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  • Marktkauf / Gut & Günstig Alkaline Hauptbild Marktkauf / Gut & Günstig Alkaline
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  • Panasonic Xtreme Power Hauptbild Panasonic Xtreme Power
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Billige „Gute“ meist beste Wahl

Der technologische Vorsprung von Markenbatterien ist nicht immer so groß, wie ihr Preis und die vollmundige Werbung vermuten lassen. Das ist das Ergebnis eines Test von 26 Mignonzellen des gängigen Typs AA. Auf dem Prüfstand: 23 Alkaline- und 3 Lithiumzellen. Zwar können bei den Alkalinebatterien Markenprodukte für Spielzeug- und andere Motoren etwa 10 bis 15 Prozent mehr Energie liefern. Sie kosten jedoch bis zu 1,88 Euro pro Stück und damit bis zu neun mal so viel wie billige „Gute“ vom Discounter. Im Hinblick auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis zu empfehlen: die Batterien von dm, Lidl oder Aldi (Nord und Süd). Sie kosten jeweils nur knapp über 20 Cent und erreichten alle ein „Gut“. Noten: 2,4 beziehungsweise 2,5, siehe Tabelle: Testergebnisse kompakt.

Eine Lithiumbatterie Testsieger

Mit großem Abstand Testsieger und als einzige Batterie mit „sehr gut“ beurteilt: die Energizer Ultimate Lithium zum Stückpreis von 2,41 Euro. Vor allem bei Prüfungen zum Einsatz in Blitzgeräten und Digital­kameras lieferte diese Lithiumbatterie etwa doppelt beziehungsweise dreimal soviel Energie wie die besten Alkalinebatterien. Weitere Vorteile der Lithiumzellen sind das relativ geringe Gewicht, die geringe Selbstentladung sowie die Zuverlässigkeit bei Minustemperaturen. Die Tester empfehlen die Energizer Ultimate Lithium daher besonders für Wanderungen, Paddeltouren oder andere Outdoor-Aktivitäten, bei denen es auf eine sichere und ergiebige Energieversorgung ankommt.

Hunderte Batterien auf dem Prüfstand

Die wichtigste Frage beim Test lautete: Wie viel Energie liefern die Batterien unter den verschiedenen Einsatzbedingungen? Auf einem speziellen Prüfstand simulierten die Tester den Einsatz im kleinen Radio, in Musikgeräten, in Spielzeug, im Fotoblitz und in der Digitalkamera. Die größten Leistungsunterschiede zeigten sich bei anspruchsvollen Fotoanwendungen. Punkten konnten hier vor allem die Lithiumzellen. Sie sind im Innern komplizierter aufgebaut. Durch die schichtweise Anordnung von Anoden und Kathoden steht eine relativ große Gesamtfläche für elektrochemische Prozesse zur Verfügung. Das bringt vor allem dann Vorteile, wenn in kurzer Zeit viel Energie zuverlässig bereit stehen muss, wie dies etwa beim Fotoblitz der Fall ist.

Alten Batterien zweites Leben schenken

Die Schwermetallgehalte aller geprüften Batterien sind erfreulich niedrig. Sie schneiden in diesem Prüfpunkt durchweg mit „gut“ und „sehr gut“ ab. Trotzdem ist das „Wegwerfprodukt“ Batterie aus Umweltsicht nicht unproble­matisch. Deshalb: Alte Batterien unbedingt in die Sammel­behälter im Handel werfen, damit sie recycelt werden können. Vorher empfiehlt es sich jedoch, mit einem guten Batterie­tester zu prüfen, ob die Batterien tatsächlich „am Ende“ sind. Denn Kameras und andere Geräte, die hohe Anforderungen an die Spannung stellen, verlangen oft schon nach neuen Batterien, obwohl die alten längst noch nicht leer sind. In Geräten, die geringere Ansprüche an die Stromversorgung stellen – etwa kleine Wecker, Uhren oder Fernbedienungen –, können Nutzer vielen Batterien noch ein „zweites Leben“ schenken.

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