Reis richtig kochen

Es gibt verschiedene Methoden, Reis zu kochen. Fingerspitzengefühl oder die richtige Technik führen zum Erfolg.

  • Die Quell­methode: Sie ist die populärste Art, Reis zu kochen. Mesen Sie dafür etwa zwei Teile kaltes Wasser auf einen Teil Reis ab. Geben Sie beides in einen Topf, anschließend salzen, im geschlossenen Topf aufkochen und bei schwacher Hitze so lange ziehen lassen, bis alle Flüssig­keit aufgesogen ist. Die Quell­methode erfordert Fingerspitzengefühl, da der Reis ansetzen kann. Sie bietet einen Gesund­heits­vorteil: Nähr­stoffe gehen nicht mit dem Koch­wasser verloren.
  • Die Nudel­methode: Sie können Reis auch wie Nudeln garen. Dazu bringen Sie Salz­wasser zum Kochen – etwa sechs­mal so viel Wasser wie Reis. Geben Sie den Reis ins sprudelnde Wasser und lassen Sie ihn über die empfohlenen Garzeit ohne Deckel köcheln. Danach gießen Sie den Reis durch ein Sieb ab, geben ihn zurück in den Topf und dämpfen ihn kurz. Nachteil: Viele Reisnähr­stoffe wandern erst ins Koch­wasser, dann in den Ausguss.
  • Die Dämpf­methode: Diese Methode ist in Asien beliebt. Dabei wird der Reis in einem Bast- oder Metall­einsatz über kochendem Wasser gar gedämpft. Er ist dann recht körnig.
  • Die Reiskocher­methode: Der Reiskocher gehört zur Grund­ausstattung asiatischer Haushalte. Er funk­tioniert nach der Quell­reis­methode. Markierungen zeigen an, wie viel Wasser für welche Menge Reis benötigt wird. Sobald er gar ist, schaltet sich der Kocher auto­matisch ab und hält den Reis über Stunden warm. Reiskocher gelten als zuver­lässig. Sie können Reis ohne ständige Beob­achtung auf Vorrat kochen.
  • Die Kochbeutel­methode: So gelingt Reis fast immer. Kochen Sie dazu einen Beutel Reis (125 Gramm) in Salz­wasser nach Empfehlung. Einiges an Nähr­stoffen geht dabei verloren.
  • Die Mikrowellen­methode: Die 2-Minuten-Zubereitung gelingt nur mit vorgegartem Reis.

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