Basilikum-Pesto

So haben wir getestet

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Basilikum-Pesto Alle Testergebnisse für Basilikum-Pesto 08/2013

Im Test: 30 verzehr­fertige Pastasoßen mit Basilikum: 6 Pesto Genovese und 24 Basilikum­zubereitungen wie Pesto alla Genovese, Pesto Verde und sons­tige – darunter 3 Produkte aus dem Kühl­regal und 5 Bio-Soßen.

Alle Prüf­ergeb­nisse und Bewertungen beziehen sich auf Proben mit dem jeweils angegebenen Mindest­halt­barkeits­datum.
Einkauf der Prüf­muster: Februar/März 2013.
Preise: Anbieterbefragung im Juni 2013.

Abwertungen

Das test-Qualitäts­urteil konnte maximal eine halbe Note besser sein als die sensorische Beur­teilung. Waren sensorische Beur­teilung, mikrobiologische Qualität, Schad­stoffe oder Deklaration mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. Bei ausreichender Deklaration wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet.

Sensorische Beur­teilung: 50 %

In Anlehnung an Methoden der Amtlichen Samm­lung (ASU) nach Paragraf 64 LFGB beschrieben fünf geschulte Prüf­personen Aussehen, Geruch, Geschmack, Konsistenz/Textur/Mund­gefühl, Nachgeschmack der auf 20 Grad Celsius temperierten Soßen. Zum Vergleich diente eine frisch hergestellte Basilikum­zubereitung nach traditionellem Rezept. Zusätzlich wurden Aussehen und Geruch aller Soßen im Glas vor dem Umrühren geprüft. Jeder Prüfer verkostete die anonymisierten Proben unter gleichen Bedingungen. Auffällige oder fehler­hafte Produkte wurden mehr­mals geprüft. Abweichende oder untypische Ausprägungen wurden je nach Art und Intensität als Fehler einge­stuft. Der jeweils erarbeitete Konsens war die Basis für die sensorische Beur­teilung.

Schad­stoffe: 15 %

In Anlehnung an DIN-EN-Methoden wurden Kadmium, Blei, Ochratoxin A sowie Aflatoxine untersucht. Gemäß ASU-Verfahren: Nitrat und Pflanzen­schutz­mittel. Auf Weichmacher (Phthalate, Adipate und ESBO) wurde per GC/MS untersucht. Bei auffälligen Befunden wurden auch die Deckeldichtungen darauf untersucht. Bei allen Deckeln prüften wir auf Bisphenol A und Bisphenol A Diglycidylether per HPLC-Fluoreszenz, die wir in keinem Deckel fanden.

Mikrobiologische Qualität: 10 %

Unter­suchung in Anlehnung an Iso-Methoden: aerobe/anaerobe mesophile Koloniezahl (bei den pasteurisierten Soßen in Gläsern jeweils vor und nach Durch­führung eines Halt­barkeits­tests), Enterobakterien, Milchsäurebakterien, Hefen, Schimmelpilze. Prüfung in Anlehnung an ASU-Methoden: Escherichia coli, koagulase-positive Staphylokokken, präsumtive Bacillus aureus, Clostridium perfringens, Salmonellen, Listeria mono­cytogenes.

Verpackung: 5 %

Drei Experten prüften Produkt­schutz, Originalitäts­sicherung, Öffnen, Entnehmen, Wieder­verschließen und Materialkenn­zeichnung.

Deklaration: 20 %

Prüfung gemäß lebens­mittel­recht­licher Kenn­zeichnungs­vorschriften. 3 Experten prüften zudem Werbeaussagen, Nähr­wert- und Portions­angaben, Lagerungs-, Aufbrauch- und Verwendungs­empfehlungen, Lesbarkeit und Über­sicht­lich­keit.

Weitere Unter­suchungen

In Anlehnung an ASU-Methoden untersuchten wir: pH-Wert, Trockenmasse/Wasser­gehalt, Asche, Gesamt­fett, Rohprotein, Chlorid und Natrium zur Kochsalzbe­rechnung, Konservierungs­stoffe, Glutaminsäure, Buttersäure­methylester und flüchtige Aroma­stoffe chirodifferenziert. Zucker­gehalt und synthetische Farb­stoffe wurden per HPLC, die Fett­säure­verteilung gemäß DGF-Methode bestimmt. Auf die Nuss­arten Pinie, Wal-, Hasel- und Erdnuss sowie Cashew und Mandel prüften wir per Real-time PCR, auf Gliadin per Elisa. Der Brenn­wert wurde berechnet.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 19.08.2013 um 13:03 Uhr
@AndiB87

Die Stiftung Warentest führt ihre vergleichenden Warentests unabhängig, ohne Einfluss von Herstellern und Handel oder anderen Interessensvertretern, nach wissenschaftlichen Methoden durch. Weder werden wir von den Anbietern finanziert noch nehmen wir Spenden jedweder Art an. Die Größe eines Anbieters hat auf unsere Tests keinen Einfluss.
Das Pesto von Manufaktum schnitt „mangelhaft“ ab, weil es mikrobiologisch verdorben war. Der stark säuerliche Geschmack des von uns getesteten Pestos - geprüft wurden natürlich mehrere Gläser einer Charge - wies eindeutig auf Verderbnisbakterien hin. Das ist auch der Grund warum Manufaktum das Pesto aus dem Verkehr gezogen hat. Die falsch deklarierte Füllmenge gab zwar einen „Punktabzug“ war aber nicht ausschlaggebend für das mangelhafte Gesamturteil.(BP)

Gelöschter Nutzer am 19.08.2013 um 11:26 Uhr
@AndiB87

Ihnen schmeckt das Pesto von Manufactum. Das ist absolut in Ordnung. Bei ihrem Schimpfen vergessen sie jedoch leider irgend welche anderen Argumente, außer ihrem persönlichen Geschmack, zu nennen, die den Test der StiWa in auch nur in einem Punkt widerlegen.
Und nein, kein Handwerksbetrieb hat ein Problem sein Produkt auf 20 Gramm genau abzuwiegen. Und als Kunde erwarte ich, dass ich das, was ich kaufe, auch bekomme. Sie nicht?

Gelöschter Nutzer am 19.08.2013 um 07:01 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Gelöschter Nutzer am 18.08.2013 um 10:47 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Gelöschter Nutzer am 18.08.2013 um 10:39 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.