Mit elektronischen Hilfen den PC erobern

Barrierefreiheit im Internet Test

Wer die Zeichen auf dem Monitor nicht entziffern kann, braucht ein Vergrößerungssystem. Dieses kann man auch mit einer Sprachausgabe oder Braillezeile kombinieren.

Braillezeile. Unerlässlich für Blinde. Nimmt die Bildschirminformationen (Screenreader) auf und gibt sie in der Blindenpunktschrift Braille wieder, die trainierte Leser mit den Fingerkuppen ertasten. Die Punkte werden auf einem Brailledisplay als erhabene Stifte gesetzt. Für den PC wurde das Braille-Raster von ursprünglich sechs auf acht Punkte erweitert.

Sprachausgabe. Für Sehbehinderte und Blinde. Setzt den auf dem Bildschirm sichtbaren Text in Sprache um – liest ihn gewissermaßen vor. Es gibt Sprachausgaben als Soft- oder Hardware (Steckkarte). Man kann Sprachgeschwindigkeit, Lautstärke, Tonhöhe und Satzmelodie individuell einstellen.

Screenreader. Für Blinde. Diese Software interpretiert die Bildschirminformationen (zum Beispiel Grafiken, Bildschirmaufbau) und gibt sie an Braillezeilen und Sprachausgabe wieder.

Lesesprechgerät. Für Blinde und Sehbehinderte. Liest mit einem Scanner einen Text ein, gibt ihn über Sprachausgabe wieder.

Großbildsystem. Für Sehbehinderte. Vergrößert das gesamte Computerbild pixelweise. Es handelt sich um eine Soft- oder Hardwarelösung (Steckkarte). Der vergrößerte Bildausschnitt lässt sich individuell über den Monitor steuern. Das System verfügt in der Regel über spezielle Lupen, Möglichkeiten der Farb- und Kontrasteinstellung sowie Dokumentlesefunktionen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1677 Nutzer finden das hilfreich.