Bargeldlos zahlen Meldung

Wer sich häufige Wege zum Geldautomaten sparen will, zahlt an der Ladenkasse per Karte. Doch ec-Karte, Kreditkarte, Kundenkarte ­ welche ist am günstigsten?

ec-Karte:

Mit ihr bezahlt man entweder durch Unterschrift oder durch Eingabe der Geheimzahl. Per Unterschrift gibt der Kunde sein Okay zum Abbuchen des Betrags von seinem Konto. Das funktioniert per Lastschrift. Bei Fehlern kann er der Abbuchung später widersprechen. Sie muss dann kostenlos rückgängig gemacht werden. Bezahlen per Unterschrift ist daher der kundenfreundlichste Weg. Beim Bezahlen mit Geheimzahl hingegen ist ein späterer Widerspruch nicht möglich. Vorsicht beim Eintippen der PIN: Ein Taschendieb könnte Ihre Geheimnummer einsehen und dann gezielt Ihre Karte stehlen.

Kreditkarte:

Bei Debit-Cards wird der Betrag umgehend vom Konto abgebucht, bei Charge-Cards hingegen werden alle Abbuchungen gesammelt und das Konto einmal im Monat belastet. Hier erhält der Kunde also bis dahin einen zinslosen Kredit. Ein Widerruf ist in der Regel nicht möglich, im Einzelfall aber noch juristisch umstritten.

Kundenkarte mit Zahlungsfunktion:

Meist wird nur alle vier Wochen abgebucht, was ebenfalls einen zinslosen Kredit bedeutet. Nachteile: Der Kunde gibt detaillierte Angaben über seine Person und sein Einkaufsverhalten preis, er macht sich zum gläsernen Verbraucher. Die Karten ermöglichen Spontaneinkäufe, die man später eventuell bereut. Denn viele Karten geben auch Kredit, wobei die Zinsen deutlich über denen des Girokontos liegen.

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