Zusätzlich zur Lohn­zahlung können Arbeitnehmer Sach­lohn beziehen. Ist dieser nicht mehr als 44 Euro im Monat wert, bleibt er steuerfrei. In welchen Fällen Kranken­versicherungs­schutz Bar- oder Sach­lohn darstellt, hat nun der Bundes­finanzhof entschieden: Schließt der Arbeit­geber für seine Mitarbeiter Zusatz­kranken­versicherungen ab und tritt als Versicherungs­nehmer auf, handelt es sich um Sach­lohn (Az. VI R 13/16) – die 44-Euro-Grenze gilt.

Bietet der Chef eine Zusatz­kranken­versicherung an und gewährt bei Vertrags­abschluss einen Geld­zuschuss, liegt steuer­pflichtiger Barlohn vor (Az. VI R 16/17). Der Arbeit­geber habe keinen Schutz zugesagt, sondern lediglich den Kontakt zum Versicherer vermittelt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3 Nutzer finden das hilfreich.