Bank­sparpläne Test

Der aktuelle Test von 41 Bank­sparplänen bringt eine positive Über­raschung: Mit den besten Angeboten sind erfreulich hohe Renditen möglich. Je nach Spardauer gibt es in der Spitze zwischen 2,5 und mehr als 3 Prozent. Die Finanztest-Tabellen sind differenziert nach Angeboten mit oder ohne Kündigungs­recht und fester bzw. varia­bler Lauf­zeit.

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TestBank­sparpläneFinanztest 11/2014
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Solides Polster für Kinder oder Enkel

Reich werden kann man mit einem Bank­sparplan nicht – ein hübsches Sümm­chen anhäufen schon. Mit 100 Euro pro Monat ist selbst beim aktuellen Zins­niveau nach zehn Jahren ein Betrag von weit über 13 000 Euro möglich. Besonders interes­sant sind Bank­sparpläne für Eltern oder Groß­eltern, die ihren Kindern oder Enkeln eine Start­hilfe ins Erwachsenenleben mitgeben wollen. Wenn der Sparplan auf den Namen des Kindes läuft, lässt sich meist die Steuer auf Zins­erträge vermeiden.

Mehr als drei Prozent sind drin

Finanztest hat die Konditionen von 41 Produkten untersucht. Zwei Angebote stechen heraus. Mit 3,125 Prozent für zehn Jahre beziehungs­weise 2,5 Prozent für fünf Jahre liegen sie weit vor dem übrigen Feld. Bei vielen Anbietern müssen sich Sparer freilich nach wie vor mit Zins­sätzen von 0,5 bis 1 Prozent zufrieden­geben.

Tipp: Viele alte Bank­sparpläne verstoßen gegen geltendes Recht. Selbst Jahr­zehnte nach Vertrags­schluss können Sparer auf Nach­zahlung hoffen. Manchen stehen große Summen zu, mitunter mehrere tausend Euro. Das Finanztest-Special Alte Banksparpläne verrät, welche Verträge betroffen sind, und wie Anleger ihre Ansprüche am besten geltend machen können.

Bedingungen beachten

Anleger sind gut beraten, sich vor Abschluss eines Sparplans mit den Zins-, Bonus- und Ausstiegs­bedingungen zu befassen. Die erste Frage lautet: Wie lange soll der Sparplan laufen? Und dann: Will ich einen Sparplan mit festen oder mit varia­blen Zinsen? Wenn die Zins­höhe für die gesamte Lauf­zeit fest­steht, können Sparer genau berechnen, welche Summe sie am Ende haben werden. Damit ist aber auch klar, dass sie Zins­erhöhungen in den kommenden Jahren nur als Zuschauer erleben würden. Davon profitieren könnten sie nicht. Gerade bei Lauf­zeiten von deutlich über zehn Jahren kann das heikel werden.

Abbruch kann teuer werden

Auch mit der Frage nach einem vorzeitigen Ausstieg sollte man sich vor und nicht nach Vertrags­schluss befassen. Eine falsche Entscheidung kann teuer werden. Klar geht fast jeder davon aus, dass er regel­mäßig einzahlt und bis zum Ende dabeibleibt. Doch neue Lebens­entwürfe, Schicksals­schläge oder plötzliche finanzielle Engpässe lassen sich nicht planen. Dann geht es womöglich nicht anders, als den Sparplan aufzulösen oder zumindest nicht weiter einzuzahlen. Wer sich diese Freiheit erhalten will, sollte einen Sparplan mit Kündigungs­recht wählen. Bei Verträgen mit fest vereinbarter Lauf­zeit sind Sparer meist auf den guten Willen der Bank angewiesen, wenn sie vorzeitig kündigen wollen – und sie müssen in der Regel hohe Einbußen hinnehmen.

Schluss­bonus als Steuer­problem

Sparer ärgern sich, wenn sie die Zinsen auch noch mit dem Finanz­amt teilen müssen. Da die Zins­erträge in der Regel aber über­schaubar sind, hilft oft der Frei­betrag von 801 Euro pro Jahr. Ein Problem kann es geben, wenn die Zins­einnahmen zum Ende der Lauf­zeit stark steigen und im Extremfall ein einmaliger Schluss­bonus ausgezahlt wird. Das ist zum Beispiel bei der DKB, der Triodos Bank und der Ethik­bank der Fall. Nach einer Spar­zeit von zum Beispiel 18 Jahren dürfte der Schluss­bonus den Frei­betrag in vielen Fällen sprengen. Bei einer Monats­rate von 100 Euro würden bei der DKB zusätzlich zu den Basiszinsen knapp 3 000 Euro gutgeschrieben werden, bei der Triodos Bank wären es rund 2 700 Euro. Wer das vermeiden will, sollte auf ein Angebot ohne Schluss­bonus ausweichen.

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