Unser Rat

Auswahl. Prüfen Sie im ersten Schritt, welche Größe Ihr Schließ­fach etwa haben soll. Für die kleinsten Schließ­fächer, die je nach Bank zwischen ein und zwei Akten­ordner fassen, verlangen die Institute im Test 20 bis 65 Euro im Jahr.

Anbieter. Post­bank, Sant­ander Consumer Bank, noris­bank, Targo Bank und Sparda-Bank München vermieten keine Schließ­fächer, Gleiches gilt für Direkt­banken. Wenn Sie hier Kunde sind, versuchen Sie es bei der örtlichen Volks­bank oder Sparkasse. Diese Banken vermieten oft auch an fremde Kunden.

Kurz­zeitmiete. Sie können ein Schließ­fach auch für ein paar Wochen mieten, wenn Sie zum Beispiel Ihre Wert­sachen speziell während Ihres Urlaubs schützen möchten. Bei vielen Anbietern im Test ist eine Kurz­miete zu fairen Preisen möglich, teil­weise für weniger als 10 Euro für sechs Wochen für das kleinste Fach.

Versicherung. Fragen Sie, ob im Miet­preis eine Versicherung enthalten ist, die im Fall eines Einbruchs oder eines Feuers zahlt. Bei einigen Banken ist der Inhalt des Faches nicht versichert. Sie können jedoch selbst eine Versicherung dazu­kaufen oder den vorhandenen Schutz aufstocken, wenn Sie für jeden Fall gewappnet sein wollen.

Ernst­fall. Ersatz von der Versicherungs­gesell­schaft bekommen Sie nur, wenn Sie im Schadens­fall nach­weisen können, welche Wert­sachen Sie im Schließ­fach hatten. Erstellen Sie deswegen eine Liste der im Fach gelagerten Sachen, heben Sie Kauf­belege auf. Machen Sie zusätzlich Fotos und benennen Sie Zeugen. Fragen Sie die Bank, ob sie spezielle Anforderungen stellt.

Internet. Die Tabelle ist ein Auszug aus unserem Test. Einen Über­blick über alle Schließ­fach­größen und ihre Preise finden Sie unter www.test.de/bankschliessfaecher.

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