Wer Ärger mit seiner Bank hat, muss nicht immer gleich zum Rechts­anwalt rennen und vor Gericht ziehen. Privatkunden können ihre Beschwerde auch erst einmal der Schlichtungs­stelle der Bank vortragen.

Das Verfahren ist kostenlos, ein Rechts­anwalt ist nicht nötig. Insbesondere wenn die Summe Geld, um die gestritten wird, im bis zu vierstel­ligen Bereich liegt, ist es sinn­voll vor einer mit Kosten verbundenen Klage, erst einmal eine Entscheidung der Bank­schlichtungs­stelle einzuholen. Keineswegs stehen die Schlichter mit ihren Schlichtungs­sprüchen immer auf Seiten der Bank.

Während des Schlichtungs­verfahrens läuft in aller Regel auch die Verjährungs­frist des geltend gemachten Anspruchs nicht weiter. Jeder kann dem Ombuds­mann mit seinen Worten – ohne juristische Sachkennt­nis – die Beschwerde per Post mitteilen. Und wer nach dem Schlichtungs­verfahren immer noch glaubt im Recht zu sein, aber kein Recht bekommen hat, kann dann immer noch Klage bei Gericht einreichen.
Hier können Sie die Kontakt­daten der Schlichtungs­stellen der Banken und Sparkassen abrufen.

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