Bankrente der Weberbank Schnelltest

Das Angebot: Die Weberbank mit Sitz in Berlin bietet mit der „Weberbank Bankrente“ eine sichere und exakt berechenbare Langfristanlage. Es gibt verschiedene Varianten. Der Anleger zahlt entweder auf einen Schlag ­­­­­10 000 Euro oder mehr ein oder er spart mit einem Sparplan ab 100 Euro pro Monat. Später bekommt er eine Rente. Er kann wählen, ob sein Ursprungskapital erhalten bleiben oder durch die Rente aufgezehrt werden soll.

Ein Beispiel: Der Anleger investiert einmalig 50 000 Euro und erhält nach zehnjähriger Wartezeit zehn Jahre lang eine Monatsrente von 528 Euro. Nach 20 Jahren wird ihm das Ursprungskapital zurückgezahlt. Die Rendite liegt bei 5 Prozent pro Jahr. Bei kürzeren Laufzeiten und bei Kapitalverzehr ist sie geringer.

Vorteile: Eine jährliche Verzinsung von 5 Prozent ist beim derzeitig niedrigen Zinsniveau sehr attraktiv. Anleger werden kaum ein besseres Angebot mit vergleichbar langer Laufzeit finden. Das Kapital ist durch den Einlagensicherungsfonds deutscher Banken geschützt. Die Bankrente ist steuerlich interessant, denn in der Einzahlungs- und Ruhephase des Vertrags fallen keine Steuern an. Erst der Zinsanteil der Auszahlung ist jährlich zu versteuern.

Nachteile: Eine vorzeitige Kündigung ist nicht möglich. Wer sein Geld unbedingt früher braucht, kann die Bankrente zwar beleihen, aber das mindert die Rendite erheblich. Sollten in näherer Zukunft die Zinsen kräftig anziehen, können Anleger, die sich langfristig gebunden haben, davon nicht profitieren.

Fazit: Die Bankrente ist ein attraktives Angebot für sicherheitsorientierte Anleger. Sie haben aber keine Möglichkeit, vorzeitig aus dem Vertrag auszusteigen. Außerdem gehen sie eine Wette auf die weitere Zinsentwicklung ein. Wer bald mit einem starken Zinsanstieg rechnet, sollte sich nicht so langfristig festlegen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 363 Nutzer finden das hilfreich.