Unser Rat

Sicherung. Eine Privatbank sollten Kunden auch danach auswählen, ob sie sich am Einlagensicherungsfonds beteiligt. Darauf muss sie in ihren Geschäftsbedingungen aufmerksam machen. Bei Banken, die nur der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung angehören, besteht ein Verlustrisiko von 10 Prozent. Das ist zu hoch. Sparkassen und Genossenschaftsbanken bieten über ihren jeweiligen Verbund ohnehin volle Sicherheit.

Geldanlage. Finanztest empfiehlt nur Angebote von Banken, die mindestens 20 000 Euro pro Kunden voll absichern (siehe Zinsangebote im Infodokument Tagesgeldkonten und Festgelder ). Wählen Sie Ihren Anlagebetrag so, dass er einschließlich der Zinsen unter dieser Grenze bleibt. Oder heben Sie die Zinsen regelmäßig ab.

Wertpapiere der Bank. Anleger, die Genussscheine oder Anleihen einer Bank besitzen, die insolvent wird, bekommen den Schaden nicht von der Einlagensicherung ersetzt. Sie können unter Umständen aus der Insolvenzmasse entschädigt werden. Dafür müssen sie ihre Ansprüche schriftlich beim Insolvenzverwalter geltend machen.

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