Banking-Apps Test

Foto­über­weisung. In 18 der 38 Apps aus unserem Test lassen sich Rechnungen abfotografieren. Ein Algorithmus analysiert das Bild und fügt Empfänger, Iban, Betrag und Verwendungs­zweck auto­matisch in die digitale Über­weisungs­vorlage ein.

Vor der Laden­tür mit dem Smartphone den Konto­stand prüfen oder auf dem Flughafen eine Rechnung zahlen. Banking-Apps sollen Geld­geschäfte leichter und mobiler machen. Die Stiftung Warentest hat 38 beliebte Banking-Apps für Smartphones (iOS/Android) untersucht. Zwölf davon sind gut, vier nur ausreichend. Bis auf Banking 4A und Banking 4i sind alle getesteten Apps kostenlos.

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TestBanking-Apps18.09.2018
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Bequem am Handy die Rechnung begleichen

Im Mittel­punkt unserer Unter­suchung von je 19 Banking-Apps für die Betriebs­systeme Android und iOS stand die Abfrage von Konto­ständen und Umsätzen, sowie das Über­weisen von Geld­beträgen. Seit unserem letzten Test 2015 hat sich viel getan. Damals steckten die meisten Apps noch in den Kinder­schuhen. Der aktuelle Test zeigt: Die Apps sind deutlich komfort­abler geworden, bei praktischen Hilfs­mitteln wie der Foto­über­weisung haben die meisten Apps fast keine Probleme. Außerdem sind immer mehr Apps multi­banken­fähig. Das heißt, es lassen sich Konten verschiedener Banken einbinden. Verbraucher sind somit nicht immer auf die App ihrer Haus­bank angewiesen.

Das bietet der Banking-App-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Experten der Stiftung Warentest haben je 19 Banking-Apps für die Betriebs­systeme Android und iOS untersucht und bewertet. Prüf­punkte unter anderem: Konto­stands­abfragen, Über­weisungen und Hand­habung der Apps. Außerdem haben wir getestet, ob die Apps Daten senden, die für ihre Funk­tion nicht nötig sind, und ob sie Sicher­heits­lücken aufweisen. Auch die Allgemeinen Geschäfts­bedingungen und die Daten­schutz­bestimmungen haben wir uns angesehen.

Hilfs­mittel. Viele Banking Apps bieten Funk­tionen an, die das Eingeben von Über­weisungs­daten erleichtern sollen, wie zum Beispiel Foto­über­weisungen. Wir erklären, welche Hilfs­mittel die einzelnen Apps anbieten und wie diese funk­tionieren.

Sicherheit. Sie erfahren, ob das Banking per App genauso sicher ist wie zu Hause am PC – und was Nutzer für eine sichere Verwendung der Apps beachten sollten.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 10/2018.

Nützliche Funk­tionen erleichtern Eingabe

Das Smartphone über die Rechnung halten, ein Foto auslösen und schon liest eine App Empfänger, Iban, Verwendungs­zweck und Betrag auto­matisch aus. Die Foto­über­weisung ist eine von mehreren Hilfs­mitteln, mit denen Banking-Apps die Eingabe von Über­weisungs­daten vereinfachen. In 21 der 38 Apps lassen sich Über­weisungs­daten durch Abfotografieren eintragen. Bei einigen Apps ist auch der Import von Rechnungen im Dateiformat PDF möglich. Das ist hilf­reich, wenn diese nur per E-Mail ange­kommen sind.

Daten­sende­verhalten bei neun Apps kritisch

Über­prüft haben wir auch, ob die Apps bei der Nutzung Daten senden, die sie für ihre Funk­tion eigentlich gar nicht brauchen. Nicht immer ist es unseren Testern dabei gelungen, die Daten­ströme zwischen Smartphone-App und Anbieter­server zu entschlüsseln. Das spricht für die Sicherheit dieser Anwendungen. Bei 19 Apps konnten wir uns aber anschauen, welche Daten sie an den Server senden. Bei neun dieser Anwendungen bewerten wir das Daten­sende­verhalten als kritisch.

Nutzer­kommentare, die vor dem 18. September 2018 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger­unter­suchung aus Finanztest 6/2015.

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