Die Noa Bank darf bis auf weiteres kein Geld von Kunden annehmen und keine Kredite ausgeben. Das hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) gegenüber Finanztest bestätigt. Die Bafin kommentiert derartige Vorgänge wie üblich nicht weiter.

Seit dem Einlagen- und Kreditverbot vom 24. Juni 2010 sowie dem Zinsschnitt beim Tagesgeld von 2,2 auf 1,5 Prozent pro Jahr haben die Kunden nach Auskunft der Bank rund 90 Millionen Euro abgezogen. Zuvor hatte die Noa Bank nach eigenen Angaben rund 300 Millionen Euro eingesammelt. Die Noa Bank wurde vor einem Jahr gegründet und war zum ersten Mal im Dezember 2009 in unserer Top-Tagesgeld-Tabelle vertreten.

Ob und wann die Bafin das Verbot wieder aufheben wird, ist nach Angaben der Behörde unbestimmt. Die Noa Bank werde laufend geprüft.

Je Kunde sind Einlagen bei der Bank bis zu 50 000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung vollständig geschützt.

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