„Wir machen den Weg frei“? Im Unterschied zur Werbung scheint bei einigen Genossenschaftsbanken in der Wirklichkeit eine Blockadepolitik zu gelten. Rund 150 bayerische Banken haben der Schutzgemeinschaft für Bankkunden (SfB) Hausverbot erteilt, nachdem sie um Einsicht in die Preis- und Leistungsverzeichnisse gebeten hatte. Der SfB prüft nämlich, ob dort Gebühren stehen, die eigentlich gar nicht verlangt werden dürfen. 41 gerichtlich verbotene Klauseln liegen dem Verein vor. Nun wehrt sich der SfB: In 61 Fällen erreichte er schon gerichtliche Verfügungen gegen die Hausverbote.

Tipp: Jeder hat das Recht, das Preis- und Leistungsverzeichnis einzusehen. Der SfB prüft ihm zugesandte Verzeichnisse kostenfrei. Informationen zu diesem Thema unter www.schuvoba.de.

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