Kleine Orders sind sehr teuer

Bankgebühren Test

Für kleine Aufträge zahlen Anleger relativ viel. Mit wachsender Anlagesumme sinken die prozentualen Kosten sogar bei nicht gerade billigen Banken wie der BBBank im Beispiel rechts sehr deutlich.

Verschiedene Provisionsarten

Für Wertpapierorders übers Internet zahlen Anleger am wenigsten. Doch im Detail gibt es bei den Banken große Unterschiede.

  • Nur bei der Citibank sind die Gebühren unabhängig vom Anlagebetrag immer gleich hoch (Flatfee).
  • Einige Institute wie die Postbank gehen mit Flatfee-Staffeln zumindest in die Richtung einer einfachen Gebührenstruktur. Anleger, die 2008 größere Summen investieren wollen, fahren damit meist gut. So betragen die prozentualen Kaufgebühren bei Orders jenseits von 50 000 Euro oft deutlich unter 0,1 Prozent.
  • Für kleine Anlagebeträge kann eine prozentual berechnete Provi­sion günstiger sein als eine Flatfee-Staffel. Allerdings nehmen die meisten Banken eine Mindestgebühr. Die führt bei der BBBank zu enormen Kosten von 7 Prozent für eine Aktienorder von 500 Euro.

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