Die Dresdner BFI Bank ist seit Anfang April für den Kundenverkehr geschlossen. Die Schließung erfolgte auf Anordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die einen „erheblichen, ungedeckten Wertberichtigungsbedarf“ sieht. Ob die Bank ihren Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen kann, hängt nach Angaben der BaFin vom Erfolg der Sanierungsbemühungen ab. Die Kundengelder in Form von Sparbriefen, Termingeldern und Sparguthaben sind nur bis zu einer Höhe von 20 000 Euro und nur zu 90 Prozent durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) gesichert.

Bevor die Anleger an ihr Geld kommen, muss die Bundesanstalt jedoch den Entschädigungsfall feststellen. Die Betroffenen werden dann automatisch informiert. Voraussetzung dafür ist, dass die Bank nicht mehr in der Lage ist, die Einlagen zurückzuzahlen.

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