Die Übernahme der deutschen SEB-Filialen durch die spanische Banco Santander sorgt bei Anlegern für Verwirrung und Verdruss. Ehemalige SEB-Kunden ärgern sich, dass sie nicht das „Top Tagesgeld“ ihres neuen Anbieters namens Santander Bank abschließen können und weiter mit erbärmlichen 0,1 bis 0,4 Prozent Zinsen abgespeist werden (siehe Artikel und Tabelle rechts).

Das Angebot ist Neukunden vorbehalten und als solche gelten die übernommenen SEB-Kunden nicht. Auch Kunden der Santander Consumer Bank und der Santander Direkt Bank sind von dem Angebot ausgeschlossen. Wenn sie zur Santander Bank wechseln, gelten sie nicht als Neukunden.

Die drei Institute sind Töchter der spanischen Banco Santander. Mit teilweise sehr attraktiven Angeboten finden sie immer wieder Eingang in unsere Top-Listen für Tages- und Festgeld. Das „Top Tagesgeld“ für Neukunden ist dort trotz des attraktiven Zinses von 2,5 Prozent nicht vertreten, weil die Santander Bank für die Zusendung von Kontoauszügen eine Gebühr verlangt. Wir nehmen nur Angebote ohne Nebenkosten auf.

Übrigens gehören alle drei Santander-Banken dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) an. Damit sind für jeden Anleger Einlagen in Millionenhöhe abgesichert.

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