Bank­beratung

Fonds­risiken: Anleger­information muss besser werden

Inhalt

Für offene Immobilienfonds und Dachfonds gibt es umfassende gesetzliche Rege­lungen. Doch die Information von Anlegern ist verbesserungs­bedürftig.

  • Information nach dem Kauf. Anleger erfahren nicht auto­matisch, wenn ihr Fonds einge­froren wird. Weder Fonds­gesell­schaft noch Depot­bank müssen sie informieren. Nur das Faktenblatt der Fonds­gesell­schaft im Internet, eng­lisch Facts­heet, bringt Gewiss­heit.
  • Wesentliche Anleger­informationen. Das für Investmentfonds vorgeschriebene Dokument soll alle wichtigen Daten zu Kosten und Risiken enthalten. In einigen steht aber kein Wort davon, dass die Fonds einge­froren sind.
  • Kurs­angaben. Für offene Immobilienfonds und Dachfonds, die einge­froren sind, wird in Anlegerdepots meist nur der von der Fonds­gesell­schaft ermittelte Preis ange­zeigt. Der viel nied­rigere Börsenkurs ist nicht erkenn­bar. Manche Depot­banken machen das besser. Im Onlinedepot von Comdirect waren zum Beispiel die Börsen­kurse von einge­frorenen Fonds zu sehen.

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Franz-Josef.Berghausen am 19.03.2013 um 17:42 Uhr
Auch mich hat die Postbank hiermit reingelegt.

Mir ist es genau so ergangen wie Herrn Heuberger. Nur dass mir dieser Fond einen Monat früher von der Postbank verkauft wurde und mir ausschließlich nur Vorteile für diesen Fond genannt wurden. Ferner erhielt ich keine Vertragsunterlagen von der Postbank. Die musste ich erst schriftlich anfordern. Auch das scheint bei dieser Bank so üblich zu sein. Das Beste aber ist, dass ich innerhalb der zweiwöchigen Kündigungsfrist kündigen wollte, mir die Postbank aber mitteilte, dass das nicht möglich sei. Ich kann vor dieser Bank ausdrücklich nur warnen! Genau wie Herr Heuberger erhielt ich vom Ombudsmann der privaten Banken in Berlin einen negativen Bescheid.