Tipps

Die Typen

Balsamico Test
  • Der Echte aus Modena. Können Sie am Schrift­zug „Aceto Balsamico di Modena“ und am blaugelben EU-Siegel der geschützten geografischen Angabe erkennen. Der Essig muss in Holz­fässern in den Provinzen Modena oder Reggio Emilia reifen, und zwar mindestens 60 Tage. Die Abfüllung kann auch in Deutsch­land geschehen.
  • Der Einfache. Balsam­essige ohne den Zusatz „di Modena“ unterliegen keinen festen Qualitäts­kriterien. Wenn Sie nur „Aceto Balsamico“ kaufen, dürfen Sie also nicht zu viel erwarten.
  • Der Heraus­ragende. Traditionell hergestellter Balsamico aus Modena, auf Italienisch Aceto Balsamico Tradizionale di Modena, ist ein kulinarisches High­light und eine echte Rarität. Das 100-Milliliter-Fläsch­chen kostet 50 Euro aufwärts. Es gelten strenge Herstellungs­kriterien: Unter anderem muss der Essig in verschiedenen Holz­fässern für mindestens 12 Jahre in der Region Modena oder Reggio Emilia lagern. Es lohnt, ihn einmal zu probieren.

Rezepte

  • Für Vorspeisen. Die Italiener genießen guten Balsam­essig mit einem Hartkäse wie Parmigiano Reggiano. Würfeln Sie dazu den Käse und tunken Sie ihn in den Essig. Kenner trinken den Tradizionale pur als Aperitif oder zur Verdauung.
  • Zum Fleisch. Balsam­essig macht sich gut mit Kurz­gebratenem aus Kalb- oder Rind­fleisch: Garen Sie das Fleisch in der Pfanne und geben Sie am Ende einige Esslöffel Balsam­essig hinzu. Vor dem Servieren erneut beträufeln.
  • Beim Dessert. Besonders beliebt: Erdbeeren mit Balsamico. Vierteln Sie die Früchte und marinieren Sie sie mit Balsamico und Zucker. Lagern Sie sie einige Stunden im Kühl­schrank und servieren Sie sie anschließend mit Eis oder Panna Cotta.

Lagerung

  • Richtig lagern. Balsam­essig kann sich ewig halten. Wichtig: Lagern Sie ihn dunkel und verschließen Sie ihn immer gut. Trübungen oder Boden­satz sind kein Problem.

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