Bahnreisen Meldung

Die Deutsche Bahn AG muss weiter zusehen, wie sich unter der Internetadresse www.Kartenfuchs.de Bahnreisende miteinander verabreden, um anschließend Tickets zu billigeren Gruppentarifen kaufen zu können. Das Landgericht Frankfurt am Main (Az. 3-11 O 193/00 ­ nicht rechtskräftig) ließ die Bahner jetzt mit ihrer Klage gegen den Kartenfuchs abblitzen. Das Internetangebot, in dem Bahnreisende ihre Reisedaten eingeben und anschließend kostenlos zu Reisenden mit gleicher Route und Fahrzeit vermittelt werden, sei nicht wettbewerbswidrig, entschied das Gericht. Nach Angaben des Hamburger Kartenfuchsbetreibers Sven Koschik haben sich seit Ende August 2000 rund 3.000 Reisewillige im Internetdienst registrieren lassen, rund 1.000 verbilligte Gruppenreisen seien so schon zustande gekommen. Mit einem aus dem Internet ausdruckbaren Fuchssymbol können sich die Reisenden auf dem Bahnsteig erkennen.

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