Tipps

So schlagen Sie sich erfolgreich durch den Tarifdschungel.

  • Nachfragen. Misstrauen Sie den Preisangaben der Bahn. Verlassen Sie sich nicht auf die ersten Preise, die Ihnen am Schalter genannt werden. Wenn Sie möglichst preiswert reisen wollen, sollten Sie gezielt nachfragen: „Gibt es auch noch billigere Reisemöglichkeiten?“ Unser Test zeigt: Oft erfährt man nur auf diese Weise von günstigeren Angeboten.
  • Selber schlaumachen. Angebote am besten selbst recherchieren. Unter www.bahn.de finden sich viele gute Spartipps – leider nicht immer im Zuge der normalen Reiseauskunft, sondern oft nur unter der Rubrik „Preise und Angebote“. Sehr hilfreich ist auch die kostenlos am Bahnhof erhältliche Broschüre „Die Mobilitätsangebote der Bahn“.
  • Wissen, wo es langgeht. Manchen Verkäufern mangelt es an Kenntnis­sen zur Verkehrsgeografie. Lassen Sie sich keine teuren Umwege verkaufen. Sehen Sie selber auf die Landkarte und suchen Sie den direkten Schienenweg.
  • Voreinstellungen ändern. Vorsicht bei der „Verbindungssuche“ unter www.bahn.de. Die DB-Voreinstellungen „Standardsuche“ und „schnelle Verbindungen bevorzugen“ klingen zwar harmlos, können aber kundenunfreundlich wirken: So manche preisgünstige IC- oder Regio-Verbindung, die nur wenig länger dauert, wird dem Kunden so verschwiegen. Ändern Sie diese Voreinstellung: Suchen Sie zum Vergleich auch nach Verbindungen „ohne ICE“ oder wählen Sie „nur Nahverkehr“.
  • Schnelle Regio-Züge nutzen. Wer gezielt sucht und nachfragt, findet oft gute Alternativen zum ICE und zu anderen Fernverkehrszügen. Hier lässt sich enorm sparen. Zum Beispiel mit dem Schönes-Wochenende-Ticket (ab 33 Euro) oder mit den Ländertickets (18 bis 31,50 Euro). Mit diesen Fahrkarten können bis zu fünf Personen gemeinsam auf Tour gehen: an Wochenenden und Feiertagen einen ganzen Tag lang oder montags bis freitags ab 9 Uhr – kreuz und quer, hin und zurück.
  • Bis zu 81 Prozent Rabatt. Sparpreistickets sind die einzigen DB-Fahrkar­ten, bei denen sich Rabatte für Hin- und Rückfahrt (25 oder 50 Prozent), Bahncard 25 (25 Prozent) und Mitfahrer (50 Prozent) optimal kombinieren (multiplizieren) lassen. Aber: Gilt nur, wenn auch Fernzüge genutzt werden. Das Angebot ist begrenzt und gilt schon zwei Tage vor Reisebeginn nicht mehr. Wer früh bucht, hat bessere Chancen, aber Nachteile beim Umtausch.
  • Teurer Telefonservice. Vorsicht bei Anrufen unter 11861: Nach der Weiterleitung zum DB-Reiseservice fallen je angefangene Minute 39 Cent an (vom Festnetz). Ein fünfminütiges Telefonat kostet also etwa 2 Euro. Also kurz fassen und mit komplizierten Reisewünschen ins DB-Reisezentrum oder Reisebüro gehen.

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