Test­kommentar Kraft­reiniger

Die kraft­vollen Mittel sind bestens für hartnä­ckige Kalk- und Schmutz­flecken geeignet. Für die tägliche Reinigung oder bei leichten Schlieren reichen sanftere Produkte.

Saure Kalkkiller. Sechs der acht Kraft­reiniger entfernen Kalk sehr gut. Praktisch: Antikal über­zieht die Oberflächen beim Putzen mit einem wasser­abweisenden Film und beugt so neuem Kalk vor. Seinen Konkurrenten von Bref und Penny gelingt das weniger gut.

Erstaunlich schonend. Obwohl die Mittel aggressiv sind gegen Kalk und Schmutz, greifen sie typische Badmaterialien kaum an. Dennoch sollten Nutzer mit Kraft­sprays vorsichtig hantieren. Sie können säureempfindliche Flächen wie Marmor oder Fugen schädigen.

Schleimhäute schützen. Viele der Produkte verwenden Sulfaminsäure. Sie wirkt sechs­mal stärker als Zitronensäure, greift aber die Schleimhäute an. Deshalb ist es wichtig, die Warnhin­weise bei den recht scharfen Sprays etwa von Edeka und Lidl zu beachten. Den Sprüh­nebel nicht einatmen.

Treff­sicher sprühen. Auch um Gewässer nicht unnötig zu belasten, sollten Kraft­reiniger nur gezielt einge­setzt werden. Die Sprays im Test ließen sich gleich­mäßig verteilen, sowohl in flüssiger Form als auch als Schaum.

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